uckermark-forsthaus.de   16.06.2019 - 12:37 Uhr
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Aus der Geschichte

Auch wenn das Forsthaus Krams erst nach 1910 an seinen jetzigen Standort verlegt wurde, so birgt der Ortsname Krams doch einiges an Geschichte.

Bereits 1307 wird der "Krampiz-See" erwähnt und im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird erstmals ein Ort mit diesem Namen erwähnt. 1440 wird die Lage des Ortes erstmals konkret beschrieben, am Mühlenfließ welches vom Gr. Beutelsee zur Havel fließt. Im 16 Jahrhundert gehören die Ländereien zuerst zum Kloster und nach der Säkularisation zum Haus Himmelpfort. Danach verlieren sich die Spuren für über 200 Jahre der alte Ort Krams lag wüst.

1801 wird ein erbverpachtetes Vorwerk des Amtes Badingen erwähnt, welches zu Annenwalde gehört.

1851 wird eine neue Försterstelle in "Crams" im Himmelpforter Revier angelegt. Der Förster wird im Jagen 38 im "Cramms-Hause" untergebracht.

Als Neukrams wird das Forsthaus 1895 bezeichnet und hatte ein öffentliches und zwei wirtschaftliche Gebäude. Mit Altkrams wurde die in der Nähe befindliche Schäferei bezeichnet.

1899 wird die Försterstelle der neu gebildeten Oberförsterei Alt Placht unterstellt.

Nach 1910 wurde der Plan verwirklicht die Försterstelle in die Nähe des Ortes Beutel, an der Straße Bredereiche-Templin zu verlegen, da das alte Forsthaus zu abgelegen und baufällig war. historicher Glockenturm in beutel

Heute gehört das Forsthaus zum Dorf Beutel, welches ein Ortsteil der Stadt Templin ist.

(Nach: Liselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil VIII. Uckermark, Weimar 1986.)


rechts: historischer Glockenturm in Beutel

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